Die uns zur Verfügung stehenden Handschriften sind in lateinischer, altfranzösischer, altniederdeutscher und mittelhochdeutscher Sprache verfasst. Im wesentlichen sind hier die Texte aus den mittelhochdeutschen Aufzeichnungen zugrunde gelegt. Im Ordensbuch des Deutschen Ritterordens waren die Handschriften zeitlich gegliedert. Um die häufige Wiederholung auszuschalten und einen besseren Überblick zu gewährleisten, sind die Regeln nach sachlichen Gesichtspunkten gegliedert. Es ist für den Kundigen wie für die meißten geneigten Anfänger des Themas leicht zu erkennen, welche Verordnungen aus jener Zeit stammen, in der der Orden noch seinen Hauptsitz im Heiligen Land hatte. Die Gesamtheit der nun folgenden übersetzten Handschriften stammt im wesentlichen aus dem 13. Jahrhundert. Wohl der kleinere Teil gehört in das 14. Jahrhundert, und zwar in dessen erste Hälfte.
Die folgenden Kapitel enthalten diese Themen:
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Die Bannerwache ist eine private Interessengemeinschaft und gehört nicht dem offiziellen Deutschen Orden mit Sitz in Wien an. Wir sind aber bestrebt, die Geschichte des Deutschen Ordens im Mittelalter möglichst orginalgetreu nachzustellen -omnia sicut lusit (alles nur gespielt)- und einer breiten Öffentlichkeit vornehmlich auf mittelalterlichen Veranstaltungen näher zu bringen.