
Die Kochtöpfe sind an einer Eisenstange aufgehangen und mit einem Holzgestell verbunden, über das eine Plane gespannt ist. Diese Plane, die ebenfalls als Schutz gegen Regen und Sonne gedacht ist, wurde jetzt vergrößert, damit auch Marktbesucher eine Möglichkeit des Unterstellens an unserem Lager bei schlechtem Wetter haben.
Unten sieht man eine Auswahl der auf offenen Feuer zubereiteten Speisen.
Auch für das leibliche Wohl ist innerhalb des Lagers bestens gesorgt. Unsere ehrwürdigen Schwestern sorgen für schmackhafte Speisen nach überlieferten, mittelalterlichen Rezepten der jeweiligen Epoche und -auch ganz wichtig- mit den verfügbaren Lebensmitteln der damaligen Zeit.
Die Küche besteht zunächst aus zwei Feuerschalen auf Metallgestellen, damit der Grasboden nicht angesengt wird. Zusätzlich ist eine Holzplatte mit Holzlatten unterstellt, einmal zur Stabilisierung der Feuerschalen, einmal zum Durchzug von Luft unterhalb der Platte zur Reduzierung der Hitze.










Essenfassen im Lager der Bannerwache

Seit 2024 haben wir von Feuerschalen auf eine historisch inspirierte Feuerstelle mit Vorbild aus der Marienburg in Polen umgestellt.
Die schmackhaften Speisen werden in der Regel gemeinsam von den Lagermitgliedern im Lager vor- und zubereitet.

Aus unserem mitgeführten Klostergarten werden die im Mittelalter verwendeten Kräuter stets frisch verarbeitet.



Seit 2024 haben wir von Feuerschalen auf eine historisch inspirierte Feuerstelle mit Vorbild aus der Marienburg in Polen umgestellt.

Die Sitzgruppe kurz vor einer Mahlzeit. Die Bänke werden mit Fellen ausgelegt, ebenso die historischen Scheren- und Glastonbury-Stühle. Im Hintergrund Waffenständer und das Ordensbanner.

Nach demgemeinsamen Essen geht es zum gemeinsamen Abwasch.
Auch wird zeitgenössische Keramik aus gebrannten Ton nach historischen Vorlagen verwendet. Wird es nicht gerade beim Verzehr verwendet, stellen wir es nahe der Küche in einem Regal aus. Dazu gehören neben Schüsseln und Tellern auch Fläschchen zur Aufbewahrung von Ölen und Essig zur Essenszubereitung sowie Grapen, Kugeltöpfe und Vorratsgefäße. Zur Ausleuchtung werden neben Kerzen Öllampen und Talglichter verwendet.


Abendstimmung in der Sitzgruppe. Die Sitzgruppe stellt eines der Zentren innerhalb des Lagers dar. Ab der Saison 2023 werden hier noch einige Talk- und Öllampen für Licht sorgen.
Die Verpflegung im Feldlager bestand weitgehend aus Brot und Bier, wobei zwischen einem Herrenbrot aus Roggen und einem Knechtebrot aus Dinkel oder Weizen unterschieden wurde. Die Herren tranken vorzugsweise Wein. Der mitgeführte Proviant musste mehrere Wochen haltbar sein, so dass vor allem gesalzener Fisch und geräucherte sowie gepökelte Fleischwaren dazu gehörten. Wenn möglich wurde Mehl mitgeführt und unterwegs gebacken. Unabdingbarer Bestandteil der Verpflegung auf Kriegsreisen war die Krude aus zahlreichen verschiedenen süßen Dörrfrüchten nebst Gewürzen wie Anis und Koriander.
Die Bannerwache ist eine private Interessengemeinschaft und gehört nicht dem offiziellen Deutschen Orden mit Sitz in Wien an. Wir sind aber bestrebt, die Geschichte des Deutschen Ordens im Mittelalter möglichst orginalgetreu nachzustellen -omnia sicut lusit (alles nur gespielt)- und einer breiten Öffentlichkeit vornehmlich auf mittelalterlichen Veranstaltungen näher zu bringen.